- Zunächst trafen sich ab 1979 Vertreter und Vertreterinnen der damaligen Deutschen Diakonenschaft und des Kaiserswerther Verbandes, als Repräsentanten / Repräsentantinnen der weiblichen und der männlichen Diakonie, zu ersten gemeinsamen Gesprächen. Es galt zunächst, Berührungsängste abzubauen, sich in den jeweiligen Besonderheiten der Gemeinschaftsform kennenzulernen und die Gemeinsamkeiten zu entdecken. Bereits damals war eine zukünftige Zusammenarbeit zur Förderung der Diakonie im Blick.
- In einer zweiten Phase der Gespräche befassten sich die Vertreter und Vertreterinnen der Verbände mit einer gemeinsamen Definition des Diakonats. Zum ersten Mal in der Geschichte der Diakonie formulierten zwei unterschiedliche Verbände von Personengemeinschaften im Diakonat das Wesen und die Form des Diakonats gemeinsam. Damit wurde ein Weg eröffnet, gemeinsame Themen zu erörtern und Fragen des Diakonats in die Kirche hineinzutragen!
- Parallel dazu entwickelte sich eine Annäherung zwischen dem Kaiserswerther Verband und dem Zehlendorfer Verband, die in dem gemeinsam gefeierten Jubiläum zum 75jährigen Bestehen der beiden Verbände ihren ersten sichtbaren Ausdruck fand.
- 1993 trat auch der Zehlendorfer Verband der AG "Gemeinschaften im Diakonat" bei. Damit begann die dritte Phase der AG. Seither wurden konkrete, verbindliche und nach "außen" gerichtete Aktivitäten in die diakonische und kirchliche Öffentlichkeit hinein entwickelt und umgesetzt.
- In der derzeitigen gemeinsamen Arbeit am Diakonat, dem Amt und der Ausbildung zum Diakonat zeigt sich die Notwendigkeit einer engen Kooperation. Zugleich zeichnet sich immer deutlicher die Möglichkeit eines gemeinsamen Daches der drei Verbände ab.






